Samtgemeinde
Schwarmstedt
KEINE ANTWORT VOM "UNTERNEHMEN
ZUKUNFT" !
SPD in der Samtgemeinde Schwarmstedt
fragte bereits Ende November 1999 nach dem Zustand der Bahnlinie Hannover
- Lindwedel - Schwarmstedt - Walsrode - Soltau / Bis Mitte Januar 2000
ist noch immer keine Antwort eingegangen
Schwarmstedt. Mit Schreiben vom 27.11.1999 hat die SPD-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Schwarmstedt sich aufgrund einer Bürgereingabe zu dem Zustand der Bahnstrecke Hannover - Schwarmstedt - Soltau an die Deutsche Bahn AG in Hannover schriftlich gewandt, um Auskunft über den Zustand der Bahnlinie zu erhalten. In einem telefonischen Rückruf versicherte daraufhin ein Bahnmitarbeiter, daß schnellstmöglichst eine Antwort zu der Anfrage erstellt wird. Diese sollte bereits spätestens Anfang Dezember 1999 bei der SPD-Fraktion eingehen. Trotz nochmaliger Erinnerung ist jedoch bis heute (über sechs Wochen nach der ersten Anfrage) und trotz der telefonischen Zusage der Bahn keine Stellungnahme eingegangen. Die SPD in der Samtgemeinde Schwarmstedt hat sich daher entschlossen, unsere Anfrage und eine evtl. Antwort der Bahn ins Internet zu stellen. Damit hat auch eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit zu erfahren, wie die Bahn auf Kundenwünsche und Anfragen reagiert. Gleichzeitig bietet die SPD im Internetforum an, selber über die Erfahrungen mit der Bahn AG (insbesodere auf der Strecke Hannover - Wedemark - Lindwedel - Schwarmstedt - Walsrode - Fallingbostel - Soltau) zu berichten. Diese Berichte und Erfahrungen können dann in die weiteren Gespräche mit der Bahn AG einfliessen.
An die
Deutsche Bahn AG
Regionalbereich Niedersachsen/Bremen
Joachimstraße 8
30159 Hannover
"Sehr geehrte Damen und Herren,
bei der SPD-Fraktion in der Samtgemeinde Schwarmstedt ist eine Bürgereingabe
mit
folgendem Inhalt eingegangen:
"Katastrophale Zustände auf der Bahnstrecke Schwarmstedt-Hannover
Als täglicher Nutzer der Bahn von Schwarmstedt nach Hannover
möchte ich Sie auf die
folgenden Zustände auf dieser Bahnstrecke hinweisen, die meiner
Meinung nach nur noch als
katastrophal zu bezeichnen sind:
- kaum noch fahrplanmäßige Abfahrten bzw. Ankünfte
- in immer stärkerem Maße Zugverspätungen von 10-20
Minuten (und mehr) je Strecke (bei
einer Fahrtzeit, die fahrplanmäßig alleine schon 50 Minuten
dauert)
- regelmäßig werden dadurch Anschlußzüge in
Hannover verpaßt mit der Folge weiterer
Wartezeiten von teilweise bis zu einer Stunde
- mehrmals mußte ich darüber hinaus auf der Strecke bereits
erleben, daß der Zug mangels
Vorhandensein des Zugpersonals nicht abfahren konnte
- ständig sich verschlechternde Bedingungen in den Zügen
(z.B. defekte Türen in den
Abteilungen, Ausfall des Lichts bzw. der Heizung)
- immer öfters Mitführen von nur 3 Waggons (statt von normalerweise
5 Waggons) mit der
Folge drangvoller und gefährlicher Enge in den Gängen
mangels ausreichender Sitzplätze
- immer schlechter werdender Informationsstand des Zugpersonals,
das in der Regel keine
Auskünfte über die Ursachen der oben aufgeführten
Mißstände geben kann weil es selber keine
erhält (und darüber augenscheinlich zunehmend frustriert
ist)
- immer schlechter werdender Service in den Zügen (z. B. keine
Fahrplanauskünfte mehr für
überregionale Züge)
- und als wenn dies nicht alles schon reichen würde muß
man sich desöfteren auch mit den seit
einigen Wochen aufgestellten Fahrkartenautomaten 'herumschlagen',
die wahlweise keine oder
falsch ausgedruckte Fahrkarten ausgeben.
Vollkommen unerträglich wird es allerdings, wenn man dann bei
der Suche nach den Ursachen
dieser unhaltbaren Zustände von der Bahnverwaltung keine Auskünfte
erhält bzw. immer nur auf
andere Bahnstellen verwiesen wird (die dann natürlich auf die
anderen verweisen).
Schon öfters wurde von anderen Zugreisenden der Verdacht geäußert,
daß die oben genannten
Zustände von der Bahn stillschweigend hingenommen werden, um
mittelfristig die
Bahnverbindung nach Hannover einzustellen. Dies kann weder im Interesse
der Samtgemeinde
Schwarmstedt, deren Bevölkerung in den kommenden Jahren durch
die Ausweisung neuer
Baugebiete erheblich zunehmen wird, noch des Landkreises sein. Es
sollte daher auch im
Interesse des Rates der Samtgemeinde Schwarmstedt sein, sich
dringend bei den zuständigen
Stellen dafür einzusetzen, daß die oben genannten Zustände
abgestellt werden und die
Anbindung an den Großraum Hannover gesichert und verbessert
wird." (Originaltext der
Bürgereingabe)
Ich beabsichtige zu diesem Thema eine Pressemitteilung zu erstellen,
wobei der
Redaktionsschluß am Montag, 29.11.1999, 17 Uhr liegt. Ich
wäre Ihnen dankbar, wenn mir bis
dahin Ihre Antwort zu den o.g. Punkten vorliegt. Die Antwort bitte
ich möglichst per Email an
die o.g. Email Adresse oder an die Telefax-Nummer ... zu senden.
Telefonisch
erreichen Sie mich unter .....
Mit freundlichen Grüßen ..."
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mit der Bahn AG
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