Samtgemeinde Schwarmstedt 
 
 

Pressestimmen zur Aufnahme der  Verhandlungen mit dem Großraumverband Hannover
 

Auszug aus der Walsroder Zeitung vom 04.04.2000
 

Schwarmstedter wagen erneuten Vorstoß in Richtung Großraum
Samtgemeinderat beauftragt Frische mit konkreten Verhandlungen

   Die Schwarmstedter lassen nicht locker: Der
   Samtgemeinderat beauftragte jetzt Verwaltungschef
   Hans-Wilhelm Frische, konkrete Verhandlungen mit dem
   Kommunalverband Großraum Hannover aufzunehmen.
   Erklärtes Ziel ist es, mindestens den Schwarmstedter
   Bahnhof in das Tarifnetz des Großraumverbandes
   einzubinden - und damit den Pendlern des Südkreises
   günstigere Konditionen auf dem Schienenweg
   einzuräumen. Angestrebt werden soll eine Anbindung zum
   Jahresbeginn 2001.

   (Schwarmstedt). Eigentlich ist Elze-Bennemühlen ein eher
   beschauliches Fleckchen Erde. In punkto Bahnhof jedoch kann
   der Ort vor den Toren des Landkreises Soltau-Fallingbostel so
   manchem Verkehrsknotenpunkt Konkurrenz machen. "Es gibt
   Probleme mit der Parkplatzsuche. Und überall sind lauter
   SFA-Kennzeichen zu sehen", beschrieb SPD-Fraktionssprecher
   Björn Gehrs während der jüngsten Ratssitzung die Situation am
   Nachbarbahnhof. Eelze-Bennemühlen ist letzter Haltepunkt des
   Großraumverbandes, und bietet damit für Pendler günstigere
   Fahrkarten nach Hannover als der benachbarte Halt
   Schwarmstedt.

   SPD- und UWG-Fraktion, auf deren Antrag hin die
   Verhandlungen aufgenommen werden sollen, haben einen Grund
   für ihren erneuten Vorstoß: Zwar steht die Großraum-Anbindung
   schon seit Jahren auf der Wunschliste der Schwarmstedter, aber
   erst jetzt hat der Landkreis signalisiert, sich finanziell daran zu
   beteiligen.

   Die Schwarmstedter Samtgemeinde selbst hatte bereits 1999
   Gelder in ihrem Haushalt bereit gestellt. Rund 100.000 Mark, so
   die aktuelle Schätzung, könnte die Tarifanbindung jährlich kosten
   - getragen von Samtgemeinde und Kreis. Die Laufzeit des
   Vertrages soll vorerst auf drei Jahre befristet sein und einen
   sinkenden Zuschussbedarf berücksichtigen - aufgrund der
   erwarteten, besseren Auslastung der Bahnlinie. Soll heißen: Je
   mehr Menschen das Angebot in Schwarmstedt nutzen, desto
   günstiger wird es für Samtgemeinde und Kreis.

   Unterstützt wird dieser Antrag von allen Fraktionen. Dies ist ein
   Zeichen dafür, dass die Schwarmstedter in wichtigen Fragen
   nicht selten zusammenstehen - wie sie es auch bei ihrem
   Ringen um eine Kooperative Gesamtschule mit Erfolg unter
   Beweis gestellt haben. SPD-Sprecher Gehrs verbindet mit dem
   Antrag weitere Hoffnungen: "Schwarmstedt könnte ein
   Schrittmacher sein. Ich könnte mir vorstellen, dass andere
   Städte unserem Beispiel folgen werden."

 
Stand: 04.April 2000
 
 
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