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18.03.2004

Imker erhalten Schwarmstedter Umweltpreis

Seit über zehn Jahren vergibt die Schwarmstedter SPD in jedem Jahr einen Umweltpreis, den verschiedenste Initiativen und Gruppen bereits entgegen nehmen konnten. In diesem ist die Auswahl nicht so regional bezogen wie in den vergangenen Jahren: Auch wenn es in der Region Schwarmstedt selbst kaum noch Imker gibt, so wird der mit 300 Euro dotierte Preis an den Imkerbund vergeben.

Dabei soll das Geld in diesem Jahr genau aus diesem Grund an die Imker fließen – gerade weil es kaum noch Menschen in der Samtgemeinde gibt, die dieses ökologisch so wichtige Hobby betreiben. „Ohne die Imker gäbe es nicht diese Vielfalt von rund einer Million Bienenvölker, und rund 80 Prozent unserer Kulturpflanzen sind auf den Besuch der Bienen angewiesen“, begründet der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Björn Gehrs die Entscheidung. Zudem passe die Imkerei gut zur Region und ihrer Kultur.

Kreisvorsitzende Waltraud Stark und Vorstandsmitglied Harry Lohmann, die stellvertretend für alle Schwarmstedter Imker den Preis am 18. März 2004 bei einer Feierstunde im Uhle-Hof entgegennehmen werden, freuen sich: „Mit dem Geld werden wir unsere Nachwuchsarbeit vor Ort unterstützen.“ Denn Tatsache ist, dass das Durchschnittsalter der rund 150 Mitglieder im Imkerbund immer weiter steigt und kaum noch Nachwuchs ausgebildet wird. Die 300 Euro sollen eingesetzt werden, um interessierten Jungimkern die notwendigen Lehrgänge am Celler Landesinstitut für Bienenkunde zu bezuschussen.

Mit der Vergabe des Umweltpreises möchte die Schwarmstedter SPD aber nicht nur das ökologisch wertvolle Hobby fördern: Gleichzeitig sehen die Sozialdemokraten darin einen Appell nicht nur an ihre Mitglieder, regionale Produkte wie eben auch Honig zu bevorzugen. „Es kann doch nicht sein, dass wir Heidjer unseren Honig aus China kaufen!“, so SPD-Mitglied Werner Bartsch.

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